• Liebe Mitglieder der SP Gelterkinden u. Umgebung

    Am Samstag, 20. August 2022 organisiert die SP Gelterkinden u. Umgebung die Wahl-Delegiertenversammlung der SP Baselland in der Mehrzweckhalle in Gelterkinden. An dieser Delegiertenversammlung werden die Kandidierenden für den Landrat vorgestellt und nominiert.

    Die Delegiertenversammlung wird um 14:00h beginnen.

    Wir brauchen Helfer für Aufstellen und Abräumen, für das Kuchenbuffet und den Apéro-Service.

    Das Nachtessen wird von der SP Baselland über einen Catering Service organisiert.

    Nach dem Essen wird es noch einen künstlerischen Auftritt geben. Als Helfer kannst Du natürlich auch gerne zum Nachtessen bleiben.

    Um ca. 21:30h werden wir dann mit dem Aufräumen beginnen.

     

    Wie Ihr Euch vorstellen könnt, kann dies der Vorstand alleine nicht meistern und wir sind deshalb auf viele Helfer angewiesen.

    Bist Du auch dabei, einen Einsatz zu leisten? Hier findest du einen Talon, wo Du Dich eintragen kannst.

    Natürlich kannst Du Dich auch für mehrere Einsätze eintragen. 😊

     

    Wir freuen uns über viele Rückmeldung.

    Herzliche Grüsse

    Vorstand

    SP Gelterkinden und Umgebung

  • Nein zum einseitigen Abbau von Steuern

    Ernst Schürch, Landrat SP

    Seit 2008 werden in der Schweiz und in unserem Kanton schrittweise mit einer beispiellosen Salamitaktik Steuern für Vermögende und Unternehmen gesenkt. Der ungesunde Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen und den Ländern wird dadurch angeheizt. Es entstanden bis heute Steuerausfälle von rund 5 Milliarden Franken pro Jahr. Zum Vergleich: Das Budget des Bundes umfasst rund 80 Milliarden, dasjenige unseres Kantons etwa 3 Milliarden. Alleine die Ausfälle der Steuervorlage 17 betragen jährlich 59 Millionen für den Kanton und 16 Millionen für die Gemeinden. Da die SV 17 gestaffelt umgesetzt wird, werden die tatsächlichen Ausfälle erst im Jahr 2025 vollumfänglich klar sein. Welche dringend notwendigen Investitionen in den Gemeinden werden aufgrund der Ausfälle nicht getätigt werden können?

    Salami-Taktik Scheibchen für Scheibchen zum Ziel….

    Das nächste Salamirädchen ist die Teilabschaffung der Verrechnungssteuer. Dadurch würden der Schweiz jährlich 500 Millionen Franken fehlen. Die Verrechnungssteuer wurde eingeführt, um Steuerhinterziehung zu erschweren. Die Befürworter argumentieren, dass der internationale automatische Informationsaustausch dies verhindern würde. Nur machen längstens nicht alle Länder beim Austausch mit. Folglich würde durch die Teilabschaffung ein weiteres Schlupfloch zur Steuerhinterziehung geschaffen. Mit einem deutlichen Nein zu dieser Vorlage machen wir dieses Schlupfloch nicht auf und verhindern weitere grosse Steuerausfälle.

    Ein weiteres Salamirädchen ist die Vermögenssteuerreform, welche vermutlich im November zur Abstimmung kommt. Rund 300 Menschen mit sehr hohen Vermögen sollen entlastet werden. Bei einer Annahme werden dem Kanton künftig gut 27 Millionen fehlen, den Gemeinden etwa 15 Millionen. Davon will der Kanton etwas über 9 Millionen übernehmen. Die Vorlagen geht von falschen Voraussetzungen aus. Die Befürworter berufen sich auf den interkantonalen Vergleich der eidgenössischen Steuerverwaltung. Darin steht Baselland ab einem Reinvermögen von einer halben Million schlecht da. Nur werden im Vergleich die speziellen Baselbieter Steuerwerte bei Wertschriften und Liegenschaften nicht berücksichtigt. Das wird auf Nachfrage von der Steuerverwaltung bestätigt. Ein Reinvermögen von 600’000 Franken in unserem Kanton wäre in anderen Kanton ein Vermögen von weit über einer Million. Das Baselbiet ist keine Steuerhölle! Bevor die speziellen Baselbieter Steuerwerte nicht bereinigt sind, muss jegliche Reform an der Urne abgelehnt werden.

    Vielen Menschen in unserem Kanton geht es gut. Das ist gut und soll auch so bleiben. Der Armutsbericht der Regierung zeigt aber auch auf, dass es vielen Menschen nicht gut geht. Diese Menschen müssen sich jede Ausgabe überlegen. Es wird argumentiert, Menschen mit wenig Einkommen und wenig Vermögen müssten gar keine Steuern bezahlen. Das ist falsch. Alle Menschen zahlen Steuern, zum Beispiel die Mehrwertsteuer und die Mineralölsteuer. Zusammen mit den hohen Krankenkassenprämien fallen die Ausgaben viel mehr ins Gewicht. Es muss zu denken geben, dass rund 90’000 Menschen in unserem Kanton ohne soziale Unterstützungsmassnahmen armutsbetroffen wären.

     

  • Kandidatinnen und Kandidaten für wichtige Behörden in Gelterkinden sind gesucht!

    • Schulrat
    • Gemeindekommission

    Wir möchten euch über den Rücktritt von Martina Freivogel (BZG) aus der Gemeindekommission und dem Schulrat Primarstufe informieren. Die Nachwahl wird am 25.09.2022 stattfinden (sofern keine stille Wahl).

    Falls jemand interessiert ist, sich für die Gemeindekommission oder den Schulrat Primarstufe zu bewerben, könnt Ihr dies gerne bis am Montag, 04. Juli 2022 machen. Ihr könnt Euch für weitere Informationen dazu auch jederzeit an eines der Vorstandsmitglieder wenden.

  • Verschenken statt wegwerfen

     

    Wenn am Samstagmorgen zahlreiche Menschen mit grossen Taschen, Veloanhängern und Einkaufswägelchen Richtung Allee an der Allmendstrasse in Gelterkinden ziehen, wenn dort am Strassenrand mehr Autos als sonst stehen und aus den Tiefen ihrer Kofferräume die eigenartigsten Gegenstände hervorgezaubert werden, wenn sich der Platz zwischen und unter den Bäumen langsam bevölkert und sich auf den bereitgestellten Tischen Waren aller Art türmen, … ja dann ist wieder einmal Bring-Hol-Tag. Von Rollschuhen über Blumenkisten, Gläser, Teller und Tassen, Bücher, Spielsachen, Taschen und allerlei Kuriositäten bringen die Leute gut erhaltene Gegenstände, für die sie keine Verwendung (mehr) haben. Und andere nehmen diese Dinge mit nach Hause.

    «Verschenken statt wegwerfen» ist das Motto des Bring-Hol-Tages, der dieses Jahr zum 26. Mal von der SP Gelterkinden und Umgebung organisiert wurde. Das dreiköpfige OK (Silvia Bolliger, Esther Gasser und Felix Gruber) hatte alles perfekt vorbereitet: ab 09.00 Uhr wurden die Dinge gebracht, ab 10.00 Uhr konnte man sie holen. Wie viele Dinge hier die Hand wechselten, lässt sich nicht sagen, aber es wurden viele gebracht und am Ende gab es nur ganz wenig zu entsorgen. Mit dem, was man wegwerfen musste, konnte ein 110-Liter-Sack nicht gefüllt werden. Viele Bücher wanderten ins «Büecherhüüsli» nach Anwil und einiges konnte in der Wertstoffsammelstelle entsorgt werden. Alles Übrige war geholt worden. Um 12.30 Uhr war der Spuk vorbei.

    Nicht zu vergessen ist der gesellschaftliche Aspekt des Anlasses. Beim Stöbern und Begutachten der Dinge kam man ins Gespräch und im SP-Beizli konnte man sich bei Kaffee und Kuchen erholen und weiterplaudern. Wer erst zu Hause merkt, dass er oder sie das am letzten Samstag ergatterte Schnäppchen doch nicht brauchen kann, hat in rund einem Jahr die Möglichkeit das Geholte wieder zu bringen, am Bring-Hol-Tag 2023.