Kathrin Schweizer zu Gast in Gelterkinden

Von SP Gelterkinden und Umgebung, 30. September 2018

Am letzten Mittwoch war Kathrin Schweizer, Kandidatin für die Regierungsratswahlen vom März 2019, zu Gast bei der SP Gelterkinden und Umgebung. Zuerst informierte sie über die Initiative „Ja zur Prämienverbilligung“. Während die Krankenkassenprämien jedes Jahr munter steigen, hat unsere Kantonsregierung die Prämienverbilligung in den letzten Jahren deutlich gekürzt. Die Initiative verlangt, dass die Krankenkassenprämien höchstens 10 Prozent des verfügbaren Einkommens eines Haushalts betragen dürfen. Was darüber hinausgeht, muss durch Prämienverbilligung ausgeglichen werden. Das bedeutet eine Entlastung der unteren Einkommen und des Mittelstandes. Ein Blick in andere Kantone und in die Zeit der Einführung des Krankenversicherungsgesetzes zeigt, dass dieses Ziel realistisch und keineswegs überrissen ist. Damals gab sogar der Bundesrat als Zielgrösse einen Anteil von 8 Prozent an.

Die Initiative, über die wir am 25. November abstimmen, ist Bestandteil des ersten Schwerpunktes, den sich Kathrin Schweizer für ihren Wahlkampf gesetzt hat: Sozialer Ausgleich. Allgemeinwohl und fortschrittliches Baselbiet sind die zwei anderen Schwerpunkte. Zum zweiten Schwerpunkt: Wer Steuergelder ausgibt, muss sich an korrekte Abläufe halten. Der Kanton muss sich Gemeinden gegenüber korrekt und fair verhalten. Und zum dritten Schwerpunkt gehören die Stichworte Nachhaltigkeit bei Energie und Mobilität sowie Baselland als verlässlicher Partner gegenüber Nachbarkantonen.

Es war ein interessanter und anregender Abend. Die Anwesenden erlebten eine Kathrin Schweizer, die überzeugte. Sie legte ihre Schwerpunkte dar ohne sich auf Leerformeln zu beschränken oder sich in Details zu verlieren, klar und verständlich. Sie brauchte ihre Erfahrung im Landrat, im Muttenzer Gemeinderat, in ihrem Beruf nicht besonders hervorzustreichen, man merkte ihren Aussagen an, dass Erfahrung und Kompetenz dahinterstecken. Sie wird ohne Zweifel eine gute Regierungsrätin werden.